Encuentro del Stammtisch todos los viernes / Stammtischtreffen jeden Freitag - 17:30 - Primacy Apart Hotel , Santa Fe 2464, Mar del Plata

Koelsch fuer Imis

Ajuja:
Ausruf der Freude.„Jitz jeit et widder Ajuja“ heißt soviel wie „jetzt geht der Karneval los.“

Ähzezupp:
Erbsensuppe gibt es zu Karneval bei vielen Veranstaltungen – als gute Grundlage für die nachfolgenden Getränke, und sie wärmt.

Alaaf:
Hochruf auf Al-Ersch, seit 1933 nachweisbar. Wer in Al-Ersch „Helau“ ruft, hat es mit allen verdorben. Hier gilt nur das „Alaaf“.

Baas:
Scherzhaft für Chef oder Meister.Viele Karnevalsgesellschaften haben einen Baas in ihren Reihen, Baas vom Senat, Baas von großen Rat oder einfach Baas der Gesellschaft.

Baselemänes:
kommt aus dem Französischen („Baiser-Les-mains“ – Handkuss) und bezeichnet jemanden, der übertrieben höflich ist – vor allem dem weiblichen Geschlecht gegenüber.

Beschummele:
Übervorteilen bei Kleinigkeiten

Bibi:
Runder, steifer Hut, Melone. Eine beliebige Kopfbedeckung im Karneval.

Blotwoosch:
Blutwurst oder auch Flönz. Sehr beliebt in Köln, aber ein sehr schwer auszusprechendes Wort.

Büdchen:
Kiosk, sehr wichtig für den Kölner. Hier gibt es nicht nur Zeitungen, Zigaretten und Süßigkeiten, sondern auch den neuesten Klatsch. In Al-Ersch haben wir kein Büdchen, aber Klatsch, den haben wir auch.

Bützje:
Küßchen, gibt im Karneval jeder jedem, den er irgendwie kennt oder auch nicht. Ein Bützchen ist nur freundschaftlich gemeint und wird auf die Wange oder den Mund gegeben. Jebützt wird nur in der Öffentlichkeit.

Decke Trumm:
Wenn der Kölner sie hört, hält ihn nichts mehr in seiner Wohnung. Ohne decke Trumm (Trommel) wäre der Karneval nicht denkbar.

Doosch:
Durst hat man, und in Al-Ersch hat man ihn immer, aber nur auf Kölsch.

Fastelovend:
sagt der Al-Erscher zum Karneval. Auf keinen Fall darf man in Al-Ersch Fasching sagen, auch wenn es der Prinzessin auf der Zunge liegt. Das kommt schon einem Vergehen gleich.

Finsternöll:
ist eine kleine heimliche Liebelei. Ein Fastelovends-Fisternöll ist am Aschermittwoch vorbei.

Föttche:
bezeichnet das Hinterteil am Menschen

Föttchesföhler:
ist ein gegenüber Frauen aufdringlicher Mann

Halver Hahn:
hat nichts mit einem halben Hähnchen gemeinsam. Gemeint ist ein Röggelchen (Roggenbrötchen) mit mittelaltem Hlländer. Es gibt ihn in jeder Kneipe.

Hätz:
Das Al-Erscher Hätz ist so ziemlich bei allem, was man macht. Im Karneval läuft das Hätz über vor Glück. Die Denkweise der Al-Erscher ist vom Hätz geprägt, und alles Positive kommt aus dem „Hätzekülche“ (Herzgrübchen).

Imi:
ist kein gebürtiger Al-Erscher. Jeder echte Al-Erscher erkennt ihn sofort. Nach einigen Gläsern Kölsch steht einer Verbrüderung in den meisten Fällen nichts mehr im Wege

Jeck:
Jeck sein ist in Al-Ersch nichts Anrüchiges. Im Karneval sind alle mehr oder weniger jeck. Auch in der übrigen Zeit gehört das Wort zur Umgangssprache. Man kann auf alles jeck sein, auf Al-Ersch, auf Urlaub, auf Sport.

Jeck loss Jeck elangs:
bezeichnet die rheinische Toleranz, die wie selbstverständlich die eigene wie die andere Narrheit akzeptiert.

Jözenich:
Der Gürzenich ist das alte Kölner Ballhaus, in dem unter anderem die Prinzenproklamation und die Fernsehsitzungen stattfinden.

Kamelle:
Karamellen. Im Rosenmontagszug ein Sammelbegriff für alle Süßigkeiten, die geworfen werden.

Klävbotz:
Einer, der kein Ende finden kann. Ein Gast, der immer als letzter in der Kneipe sitzt.

Klüngel:
Amtliche Dinge bei einem Kölsch an der Theke auf unbürokratische Art regeln. Ausspruch von Norbert Herkenrath: „Kölscher Klüngel, das ist unbürokratische Kreativität unter Ausschluss der Öffentlichkeit zum Wohle der Allgemeinheit.“

Knabbüss:
Gewehr der Funken, das zum Zeichen der friedlichen Absicht ein Blumensträußchen im Mündungsloch trägt.

Knies:
Streit, der meist schnell vorübergeht und nie gewalttätig ist. Knies im Karneval gibt es öfters, eine Versöhnung ist aber immer absehbar.

Kniesbüggel:
Geizhals – sollte man nie am Rosenmontag rufen, da alle Teilnehmer ihr Wurfmaterial aus eigener Tasche bezahlen.

Knöllchen:
Ein Al-Erscher bekommt kein Protokoll, das bekommen nur die Fremden, er bekommt ein Knöllchen.

Knubbel:
Beule, Menschenansammlung.

Knüppelchensjung:
Trommler – die Jungen, die mit ihren Knüppelchen (Stöckchen) die Trommel schlagen.

Köbes:
gehört zum Inventar jeder kölschen Kneipe. Ruft man ihn „Herr Ober“, überhört er es. Er trägt ein blaues Hemd und eine blaue Leinenschürze. Der Köbes ersetzt unaufgefordert jedes leere Kölschglas durch ein volles. Er duzt alle Gäste und behält auch im größten Trubel die Nerven.

Kölsch:
ist Bier, Sprach und Gesinnung für den Kölner.

Kölsche Kaviar:
gibt es in jeder kölschen Kneipe. Es ist Blutwurst vom Kranz mit Zwiebelringen und senf.

Kopping:
Kopfschmerzen. Wenn der Al-Erscher morgens mit Kopping aufwacht, weiß er, dass das letzte Glas Kölsch am Abend schlecht gewesen sein muss.

Kranz:
Werkzeug des Köbes, ein Tragegestell für Kölschgläser. wenn man in größerer Runde zusammensitzt, bestellt man „ne Kranz Kölsch“.

Mädche:
Liebevolle Bezeichnung für alle Frauen, egal, wie alt sie sind.

Muuzemändelche:
Karnevalsgebäck in Mandelform, in Öl gebacken.

Muuze:
Karnevalsgebäck; ausgerollter Teig in Öl gebacken.

Nohdoosch:
Nachdurst nach durchzechter Nacht.

Pänz:
Eine liebevolle Bezeichnung für Kinder. Panu (Singular) ist meistens ein ungezogenes Kind.

Pittermännche:
ist ein kleines Fässchen Kölsch. Es ist sehr beliebt bei Feiern zu Hause und im Schrebergarten, denn der Kölner trinkt in Gesellschaft nicht gerne Flaschenbier. Wir aber!

Quetschebüggel:
Akkordeon – sehr beliebt im Karneval, da die Musik zum Mitsingen auffordert.

Rhing:
Kein anderer Fluss oder Strom wird so viel und so leidenschaftlich besungen wie der Rhein.

Rievkooche:
Reibekuchen – müssen aus frischen Kartoffeln zubereitet werden. Rievkooche sind so etwas wie ein Kölner Nationalgericht. Am besten schmecken die an der „Rievkoochebud“.

Rusemondaach:
Rosenmontag – Hauptfeiertag im Karneval.

Schabau:
Klarer Schnaps, Korn.

Schäl Sick:
Rechte Rheinseite. Früher wurde der Ausdruck im linksrheinischen abwertend gebraucht, heute ist er fast nur noch ein Unterschiedsmerkmal.

Schänge:
Schimpfen, das tun aber immer nur die anderen.

Schmecklecker:
bezeichnet einen Mann, der die weiblichen Reiz offensichtlich genießt

Schnüss:
Mund – de Schnüß schwade heißt ohne tieferen Sinn reden. Ein „Schnüßje“ ist zum Bützen da.

Spillmannszoch:
Musikzug – trifft man im Karneval überall an. Er verbreitet Stimmung auf den Straßen und in den Sälen.

Stöötz:
Großartiger Blödsinn, wird auf der Karnevalsbühne geboten.

Strüssjer:
Karnevalssträußchen, die das Prinzenpaar beim Einmarsch in den Saal wirft.

Trötemann:
Trompeter – unerlässlich bei Karneval, Kirmes und Schützenfesten. Ganz allgemein jeder, der ein Blasinstrument spielt.

Tünnes un Schäl:
Kölsche Witzfiguren. Tünnes ist der Unverfälschte, der in sich selber ruht. Er ist gutmütig, harmlos, witzig und arbeitsscheu.
Schäl ist ein Schlitzohr, clever und manchmal boshaft. Er ist der listige und verschlagene Spötter. Beide gehören unzertrennlich zusammen.

Verzäll:
Nicht ernst zu nehmendes Gerede, z. B. an der Theke.

Weetschaff:
Wirtschaft. Der Kölner hat seine Stammkneipe an der Ecke, d.h. er kann sie zu Fuß erreichen. In Köln spielt sich das Leben in der Wirtschaft an der Theke ab.

Wieverfastelovend:
Weiberfastnacht ist der Tag der Frauen. An diesem Tag wird der Straßenkarneval eröffnet.

Quelle: http://www.al-ersch.de/Imis/imis.html

Darf gerne ergaenzt werden um weitere Worte.