Dinosaurier in Chubut, Patagonien

DinosauriesIn Argentinien fand man kuerzlich die Überreste eines der größten Dinosauriers der Welt. Vierzig Meter lang, zwanzig groß, rund 80 Tonnen schwer – diese neue Dinosaurierart war bisher noch vollkommen unbekannt.
In der Nähe des Ortes La Flecha im patagonischen Süden Argentiniens (Provinz Chubut) stieß ein Landwirt auf die Knochen und informierte die Forscher des nahegelegenen Museums.
Sofort rückten die Experten mit einem Forschungsteam an und legten die 150 Knochenteile frei. Sie gehen davon aus, dass die Überreste von sieben erwachsenen Tieren stammen. „Gemessen an der Größe dieser Knochen handelt es sich bei der neuen Dinosaurierart um das größte Lebewesen aller Zeiten“, erklärten die Experten. Die Maße des Dinosauriers übertreffen alle bisherigen Entdeckungen: „Von Kopf bis zur Schwanzspitze musste der Dinosaurier insgesamt 40 Meter lang gewesen sein“, sagten sie der BBC. „Und mit erhobenem Hals war er etwa 20 Meter groß – so groß wie ein Gebäude mit sieben Stockwerken.“Dinoaurier aus Vhubut
Auch das Gewicht ist einmalig – ein Exemplar wog so viel wie vierzehn afrikanische Elefanten. Es gab zahlreiche Überreste und sie waren fast vollständig intakt, etwas, das nicht oft passiert.
Bisher galt der Argentinosaurus als größter Dinosaurier der Welt. Knochen dieser Art wurden vorher ebenfalls in Patagonien gefunden, allerdings hatten sich die Forscher dabei mit dem Gewicht verschätzt. Zunächst gingen die Experten davon aus, dass das Tier 100 Tonnen gewogen hatte.Später mussten die Angaben dann nach unten auf 70 Tonnen korrigiert werden. Somit ist der aktuelle Fund deutlich schwerer.
1877 fanden britische Forscher in Indien eine Form des so genannten Titanosaurus. Die Länge dieser Art gaben sie mit 50 Metern an. Doch die Existenz dieses Tieres ist unter Experten umstritten. Die Knochen verschwanden im Zweiten Weltkrieg.
Pflanzenfresser aus der Kreidezeit
Die Experten vermuten, dass die neue Dinosaurierart vor rund 95 Millionen Jahren in Patagonien gelebt hat. Das Tier gehört der Gattung der Sauropoden an und somit zu den Pflanzenfresser der Kreidezeit. Die Kreide, in der populärwissenschaftlichen Literatur oft auch Kreidezeit (lat. Cretaceum, kretazeisch, meist verkürzt kretazisch: kreidezeitlich, die Kreidezeit entsprechend) ist ein Zeitabschnitt der Erdgeschichte. Innerhalb des Mesozoikums (Erdmittelalter) ist es das jüngste und mit 80 Millionen Jahren die am längsten dauernde Periode in der Geschichte der Erde). Sie begann vor rund 145 Millionen Jahren und endete vor etwa 66 Millionen Jahren.
Obwohl dieser Fund – wie manche sagen – uns Argentinier an sich weder reicher noch besser macht, kann er doch die stillschweigenden Bemühungen unserer einheimischen Forschern bekunden, mit wenigen Mitteln die wissenschaftlichen Wege jenes Faches zu erweitern. Zudem kommt noch die Moglichkeit, das Interesse der Touristen für Patagonien zu erwecken.-
Mar del Plata, im Mai 2014 kalais

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