Die Geschichte über St. Nikolaus

 

Die Geschichte über St. Nikolaus

Es war einmal vor langer Zeit, da lebte in der reichen Stadt Patara (ehem. Lykien, heute Türkei) ein Knabe, der Nikolaus genannt wurde. Die Eltern von Nikolaus verstarben frühzeitig fast zeitgleich an einer bösen Krankheit, dadurch weinte Nikolaus Tag und Nacht. Nikolaus erbte großen Reichtum: Gold, Silber, Edelsteine, Schlösser, Paläste und Ländereien und auch viele Untertanen, die sich um ihn kümmerten.
Auch Schafe, Pferde, Esel und noch ein paar andere Tiere gehörten ihm. Nikolaus war trotzdem sehr traurig und konnte sich über seinen Reichtum nicht freuen. Deshalb wollten ihn seine Angestellten  aufmuntern. Der Hofmeister anerbot sich, ihm seine Schlösser zu zeigen.
Der Stallmeister wollte mit Nikolaus auf den schönsten Pferden durch die Ländereien reiten. Der Küchenmeister meinte, er könne doch für alle reichen Kinder der Stadt ein köstliches Essen zubereiten.

Doch Nikolaus wollte von allem nichts wissen, seine Traurigkeit wurde immer schlimmer bis auch seine Tiere deutlich spürten, dass er unendlich traurig war. Sie drängten sich zu ihm. Vom Weinen müde geworden, wollte er sich schlafen legen. Ungeschickt stieß er mit dem Fuß an einen Tonkrug, in dem viele Schriftrollen steckten. Der Krug zerbrach, die Schriftrollen verteilten sich am glänzenden Boden. Nikolaus ergriff eine der Schriftrollen und begann zu lesen. „Da war ein reicher Mann, der lebte herrlich und in Freuden. Da war aber auch ein Armer, der lag hungernd vor seiner Tür und wollte nur Brosamen die den Reichen vom Tische fielen. Doch diese gönnten die Reichen dem Armen nicht. Als der Arme starb wurde er von den Engeln in den Himmel getragen. Auch der Reiche starb. Doch es kamen keine Engel, ihn zu holen„.

Gleiche ich nicht dem reichen Mann in der Geschichte, dachte sich Nikolaus.
Schön bin ich gekleidet, lebe mein Leben in Saus und Braus.
Die Bettler draußen beim Stadttor sehe ich mit meinen Augen nicht.
Morgen werde ich mein Leben ändern. So will ich früh aufstehen und mich nach ihnen umsehen. Am Morgen schlich sich Nikolaus zum Palast hinaus. Nach dem Stadttor fand er die Ärmsten der Stadt, zerlumpt, krank und elend. Als sie Nikolaus erblickten, streckten sie die Hände entgegen. Nikolaus wollte in die Tasche greifen, doch an seinem bestickten Kleide gab es keine Taschen.
Flink löste er die seine schwere Goldkette vom Hals, zog sich den Ring vom Finger und gab ihnen den wertvollen Schmuck. Danach schlüpfte Nikolaus aus dem Obergewand, dem bunten Rock, den Sandalen und verschenkte auch noch seine Kleidung. Warm wurde Niklaus ums Herz. Glücklich ging er nach Hause.
Er war nun wieder fröhlich. 

Am nächsten Tag beauftragte Nikolaus seinen Hofschneider mit der Aufgabe, auf seine Kleider große Taschen aufzunähen. Vergnügt schlüpfte er in seinen, weiten, roten Mantel und spazierte am Abend durch den Garten. Er füllte seine Taschen mit Nüssen, Äpfel und Mandarinen. Erneut schlich er sich aus dem Palast, ging zu den Armen und verteilte alles.
So beschenkte Nikolaus nun fast jeden Tag die Armen der Stadt und vorbei war seine lang andauernde Traurigkeit.

Als Nikolaus zwölf Jahre wurde, besuchte er eine Schule, die weit von seinen Palästen entfernt war.  Berühmte Lehrer unterrichteten ihn und unterwiesen ihn in der Heiligen Schrift. Wo er Not und Elend sah, gab er mit vollen Händen. Doch er machte dies jeweils im Verborgenen.

Als er einmal zum Gottesdienst in die Kirche trat, wurden die Worte verlesen, die Christus zum reichen Jüngling gesagt hatte: „Willst du mir angehören, so verschenke alles was dir gehört an die Armen„. Über diese Worte hatte Nikolaus oft nachgedacht. Nun ließen sie ihn nicht mehr los. Er rief den Haushofmeister, befahl ihm Geld und Gut an die Armen zu verteilen. Denn er wolle sich aufmachen ins Heilige Land, wo unser Herr gelebt hatte. Nikolaus litt auf seiner Pilgerfahrt oft große, unvorstellbare Not. Er wurde verletzt, er hatte kaum was zu Essen und Trinken. Bei allem Hunger blieb er aber stets fröhlich. Er zog durch das Land und predigte das Wort Gottes. Den Kindern erzählte er Geschichten aus der Bibel.

 

Eines Tages kehrte er in die Heimat zurück. In Myra war einige Zeit davor der alte Bischof gestorben. Als man Nikolaus erblickte fragte man, wer er sei. „Ich bin Nikolaus ein Diener Christi“, antwortete er. Die Leute führten Nikolaus ins Gotteshaus und ernannten ihn zum Bischof. Als er wieder ins Freie trat, erblickte Nikolaus  seinen alten, grauen Esel vor der Tür angebunden. Von da an wurde der Esel sein treuer Begleiter. Nikolaus sorgte für die Gläubigen wie ein Hirt für seine Schafe.
In Zeiten der Gefahr predigte er den Christen an einsamen Orten und stärkte sie im Glauben.

An seinem Geburtstag kleidete sich Nikolaus jeweils in den kostbaren Bischofsmantel und nahm den Hirtenstab zur Hand. Seinen Esel belud er mit einem schweren Sack, dieser war mit leckeren Nüssen, Mandarinen, Äpfel und Honigkuchen befüllt. 
Nikolaus schritt durch die Strassen und verteilte die Gaben, machte diesen Tag zu einem großen Fest. Das hielt er so bis ins hohe Alter. Als die Stunde kam da Gott ihn heimholen wollte, fiel ihm nur eines schwer: sich von seinen Kindern zu trennen. 

Bischof Nikolaus starb am 6. Dezember 352.
Der Nikolaustag wird noch heute zum Andenken an Bischof Nikolaus gefeiert
und kündigt als Vorbote das Weihnachtsfest an.

Diese überlieferte Nikolauslegende wurde aufbereitet von:
© 2003 Sylvia Müller 
© 2011 Günter Fellner (Überarbeitung) 

Danke an Jutta Unger

Encuentro del Stammtisch todos los viernes / Stammtischtreffen jeden Freitag - 17:30 - Primacy Apart Hotel , Santa Fe 2464, Mar del Plata

Der Traum

von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

 Ich lag und schlief, da träumte mir

ein wunderschöner Traum.

 Es stand auf unserem Tisch vor mir

 ein hoher Weihnachtsbaum.

Und bunte Lichter ohne Zahl,

 die brannten ringsumher

 die Zweige waren allzumal

 von goldnen Äpfeln schwer.

 

 Und Zuckerpuppen hingen dran,

 das war mal eine Pracht!

 Da gab’s was ich nur wünschen kann

 und was mir Freude macht.

 

 Und als ich nach dem Baume sah

 und ganz verwundert stand,

 nach einem Apfel griff ich da

 und alles, alles schwand.

Da wacht’ ich auf aus meinen Traum

 und dunkel war’s um mich.

 Du lieber schöner Weihnachtsbaum,

 sag an, wo find’ ich dich?

 

 Da war es just als rief er mir:

 „Du darfst nur artig sein“

 dann steh’ ich wiederum vor Dir,

 jetzt aber schlaf nur ein!

 

 Und wenn Du folgst und artig bist,

 dann ist erfüllt dein Traum,

 dann bringt der heil’ge Christ

 den schönsten Weihnachtsbaum.

Einen schönen Advent wünscht Jutta Unger

Retorno a Berlin, Christina

von Christina Hildebrandt

Zwei Wochen schon bin ich wieder in meiner Heimatstadt Berlin, statt durch die enge Straßenstruktur amerikanischer Städte fahre ich hier mit dem Rad über weite Strecken, vorbei an Wiesen, die mir nun noch weiter vorkommen, und Bäumen, deren Blätter noch frisch grün erscheinen. Besonders im Mai, bevor die ersten heißen Tage alles ein wenig welken lassen, genießen alle den Frühling nach dem stets zu langem Winter.

Man spürt es an der ungewöhnlichen Freundlichkeit der Verkäufer, die sich zwar bedeutend weniger Zeit nehmen als in Mar del Plata aber besser gelaunt sind.

Die Straßencafés, Eisdielen und Strandbars an der Spree sind schon seit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen gut besucht. Inzwischen sind die Heizpilze weggeräumt worden, um Energie nicht zu verschwenden, greift man lieber zu einer Decke, die überall auf den Stühlen und Bänken liegen. Mülltrennung, Wasser-und Energiesparen waren schon fast aus meinem Kopf verdrängt worden, hier stelle ich mich wieder darauf ein. Schließlich genieße ich es auch, dass alle Autos Katalysatoren haben und die Luft nicht durch Abgase verpestet wird. Smog im Winter gehört längst der Vergangenheit an.

Auf dem Tempelhofer Flughafen, über den 1948 bis 1949, während der Luftbrücke, die Westberliner mit Lebensmitteln und Kohle versorgt wurden, gibt es seit zwei Jahren keinen Flugverkehr mehr. Kleine Privatmaschinen wurden aus der Stadtmitte verbannt und die Flugpisten gehören nun den Radfahrern und Skatern, die dort ungeahnte Geschwindigkeiten erreichen können. Auf den Wiesen wird gegrillt und gefaulenzt, Drachen steigen und Hunde laufen gelassen. Es gibt etliche Bebauungspläne, natürlich möchten die Berliner mitbestimmen dürfen, wahrscheinlich werden nach und nach, je nachdem wie viele Gelder fließen, Wohnungen, Büros, Parks und ein Kletterberg entstehen. Genau erforscht wird dabei der Klimavorteil einer riesigen unbebauten Fläche als „grüne Lunge“ mitten in der Stadt. Irgendwann soll dort die Bundesgartenschau stattfinden, dann könnte es ebenso schön werden wie im Britzer Garten, der 1985 angelegt wurde und nun tagsüber als Auslaufgebiet genutzt wird.

Kinder können dort mit Wasser und Lehm planschen und bauen, es gibt Musikveranstaltungen und Modellboote der spielenden Männer.

Über zwanzig Jahre nach der Wende befindet sich Berlin immer noch ein wenig im Umbruch, einige Bezirke werden wieder „hip“, geplante Bauten am Spreeufer verändern Kreuzberg und seine Bewohner, die Folge wird sein, dass viele die Mieten nicht zahlen können und wegziehen müssen.

Heute zeigten die Nachrichten wiedermal den Fund einer Bombe, nahe der Oberbaumbrücke mussten daher im Umkreis von 500m alle Anwohner evakuiert werden, bis die Gefahr vorrüber war. Es war einer der 7500 Blindgänger unter den 500.000 im zweiten Weltkrieg über Berlin abgeworfenen Bomben.

Leider gibt es auch verstärkt Anschläge von Randalierern, die so den Bahnverkehr lahmlegen,

sowie immer mehr Gewalttaten auf den Bahnhöfen. Ob daher die Unzufriedenheit kommt oder liegt es an der deutschen Mentalität?

Berlin ist eine der grünsten Städte Europas, mit Wäldern und Badeseen, in den Innenbezirken sorgen die Anwohner für Oasen der Erholung, indem sie die kleinsten Innenhöfe bepflanzen und Blumen um die Straßenbäume setzen. Mir scheint, dass Viele sich hier verantwortlicher fühlen und die Initiative ergreifen um etwas zu verbessern.

Ein kurzes argentinisches Intermezzo erlebte ich am 25. Mai, als der Botschafter alle hier gemeldeten Argentinier in den Garten seiner Dahlemer Villa einlud. Wie immer gab es Asado, Empanadas, Getränke und Tanz, diesmal aber auch Prospekte und Bücher, Mate und Wein an den Informationsständen. Sehr feierlich wurde es beim Abspielen beider Nationalhymnen, als mitgesungen wurde und typisch argentinsch, als einige Gäste ebenfalls Chacarera tanzten.

Link: Fotos Berlin
Link: Fotos argentinsche Botschaft Berlin

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por Christina Hildebrandt

  Hace ya dos semanas que estoy de regreso en mi ciudad natal, Berlin. En vez del estrecho diseño callejero de las ciudades americanas, aquí circulo en bicicleta por largos itinerarios, a lo largo de prados que ahora se me antojan aun más amplios, y de árboles cuyo follaje todavía parece mantener su fresco tono verde. Sobre todo en el mes de mayo, antes de que los primeros días calurosos hagan palidecer levemente casi todo, la gente goza de la primavera tras el siempre demasiado largo invierno.

Lo notamos en la inusual amabilidad de los vendedores, quienes no estiran tanto su parsimonia como en Mar del Plata, si bien demuestran un mejor talante.

 Las cafeterías al paso, las heladerías y los bares sobre la orilla del río Spree ya disfrutan de muchos clientes desde la aparición de los primeros días soleados. Mientras tanto, se han removido los calefactores para no malgastar la energía, y se prefiere recurrir a unas mantas que por doquier están disponibles encima de las sillas y asientos. La clasificación y separación de los residuos casi habían ya desaparecido de mi mente; aquí he vuelto a ponerlas en práctica. Al fin de cuentas también yo disfruto el que todos los automóviles posean catalizadores y el aire no se vea apestado por escapes de los gases. El smog invernal ya quedó en el pasado.

En el aeropuerto de Tempelhof, por medio del cual los habitantes de Berlin Occidental eran aprovisionados con alimentos y carbón mientras duró el puente aéreo, en 1948 y 1949, ya no existe el tráfico aéreo. Los aviones privados pequeños fueron alejados del medio de la ciudad y las pistas de aterrizaje pertenecen ahora a ciclistas y skaters, quienes desarrollan allí velocidades inimaginables. Sobre los prados la gente prepara carne asada y se entrega a la pereza, o bien a remontar barriletes [cometas] o hacer correr sus perros.

 Existen algunos planes de ocupar esos espacios con construcciones; es natural que los berlineses pretenden participar en esas decisiones. Es probable que paulatinamente, según los dineros que se pongan en juego, surjan allí viviendas, oficinas, parques y un peñón para escaladores. Primero se estudiarán con exactitud las ventajas climatológicas de una gigantesca superficie baldía como “pulmón verde” en medio de la ciudad. Alguna vez quizá vaya a funcionar allí el predio federal para exposiciones de jardinería; entonces podría convertirse en un paraje tan hermoso como el Britzer Garten, inaugurado en 1985 y hoy sólo habilitado en horas diurnas como zona para caminatas y esparcimiento. Aquí los niños pueden chapotear y modelar con agua y barro; hay también espectáculos musicales y carreras de botes en miniatura para la diversión de hombres mayores.

 Más de veinte años después de la reunificación [de 1989], Berlin aun se encuentra de cierto modo en una etapa de transformaciones estructurales. Algunos de sus barrios vuelven a ser “modernos”; las construcciones planeadas sobre la orilla del Spree modifican el sector de Kreuzberg y la índole de sus habitantes. Consecuencia de ello será que muchos no puedan pagar sus alquileres y tengan que mudarse.

 Hoy, 27.5.2011, los noticieros mostraban el hallazgo, una vez más, de una bomba explosiva, ahora en cercanías del puente de Oberbaum; a raíz de lo cual debieron ser evacuados todos los habitantes, en un radio de 500 metros, hasta que hubiese pasado el peligro. Se trataba de una de las 7500 que no habían alcanzado a detonar, de las 500.000 bombas arrojadas sobre Berlin durante la segunda guerra mundial.

 Es de lamentar que aumenten también los atentados cometidos por organizadores de desmanes, además de los actos de violencia perpetrados en las estaciones, lo que entonces paraliza la circulación ferroviaria. ¿Hay que atribuir a todo ello la disconformidad reinante, o bien reside ésta en la mentalidad alemana?

 Berlin es una de las ciudades de Europa con más zonas verdes, bosques y balnearios lacustres, mientras que en los barrios interiores los propios habitantes se ocupan de crear oasis de recreo y descanso, para lo cual acondicionan aun los minúsculos patios internos con plantas y rodean con flores los árboles callejeros. Tengo la impresión de que aquí muchos se sienten más responsables y asumen iniciativas para mejorar algunas cosas.

 El 25 de mayo experimenté un breve interludio argentino, cuando el Embajador invitó a todos los argentinos aquí registrados a sus jardines de la villa que ocupa en la zona de Dahlem. Como siempre, hubo un asado con empanadas, bebidas y baile; esta vez, además, folletos y libros, mate y vino en los puestos de información. La solemnidad ceremonial se inició al tocarse ambos himnos nacionales, cuyas estrofas todos entonaron; lo típico argentino apareció cuando algunos de los invitados también bailaron chacareras.

  [Traducido por Carlos E. Haller, en Mar del Plata, 28 de mayo 2011].-

 
Link: Fotos Berlin
Link: Fotos argentinsche Botschaft Berlin

Encuentro del Stammtisch todos los viernes / Stammtischtreffen jeden Freitag - 17:30 - Primacy Apart Hotel , Santa Fe 2464, Mar del Plata

Rita, Urlauberin in Mar del Plata

Sogar nach Saisonende (nur Mutige stiegen Mitte April noch in den Atlantik) sind in Mar del Plata noch Deutsche anzutreffen. Rita Steinforth verbrachte mehrere Monate bei ihrer Tochter hier und unternahm lange Reisen in den Süden, nach Bariloche und zuletzt mit einer Reisegruppe nach Iguazú. Que lastíma, fast niemand sprach in der Gruppe englisch, eine weitere Gelegenheit die hier erworbenen Spanischkenntnisse anzuwenden und auszubauen. Als Deutschlehrerin hätte sie auch  gerne Unterricht gegeben, doch es gab leider wenig Interessierte, vielleicht im nächsten Sommer- wir freuen uns schon auf ihr Kommen. Dann werden weitere Landschaften, Menschen und Eigenheiten Argentiniens entdeckt und aufgerollt; ob nun am Stammtisch oder anderswo…
Eine gute Rückreise nach Köln und hoffentlich bis Dezember!
 Christina
Christina, Caroline, Rita

Christina, Caroline, Rita

Justin

Schöne email die mir Justin Hegler, unserer letzter deutscher Besucher am Stammtisch gesendet hat mit interessanten Linken von Duden und andere Seiten
Liebe Grüsse
Caroline

> Hallo Caroline,
>
>Hier der Link zum Duden Newsletter:
> http://www.duden.de/deutsche_sprache/sprachberatung/newsletter/
>
> Rechts auf der Webseite findest du das Archive der früheren Newsletter
> von Duden. Dort findest du auch den aktuellen Newsletter mit den
> Wörtchen „mal oder „Mal“. Viel Spaß bei lesen.
>
> Hier eine Webseite welche mir hier in Argentinien sehr geholfen hat.
> Nachdem ich den Text der E-Mail geschrieben habe. Nutzte ich die
> Webseite, so konnte ich die Umlaute einfacher umsetzen. Auch diese
> E-Mail wurde damit auf deutsch getrimmt.
> http://www.rechtschreibpruefung24.de/
>
>Bei diesen Speakers Corner in München bin ich Mitglied:
> http://www.spco.de/
> Hier dann der Link zum aktuellen Video auf youtube.com
> http://www.youtube.com/user/SpeakersCornerMunich#p/a/f/0/PRJ_BkdILoI
>
So denke das war es was ich dir schicken wollte. Viel Spaß beim
> stöbern und lesen.
>
> Viele Gruese
> Justin

Fishing for tourists

Encuentro del Stammtisch todos los viernes / Stammtischtreffen jeden Freitag - 17:30 - Primacy Apart Hotel , Santa Fe 2464, Mar del Plata

Im Vorbeigehen am Café „Il Moro“ entdeckte Justin, ein deutscher Tourist aus München, das Plakat mit Infos zum deutschen Stammtisch und prompt erschien er zweimal bei uns. Lädiert durch die harten klimatischen Bedingungen in Cordoba konnte er sich im sonnigen Mar del Plata recht gut erholen. Caroline erwies sich einmal mehr als hervorragende Fremdenführerin Und zeigte ihm alle Sehenswürdigkeiten. Besonders angenehm war es für ihn, nun endlich das Essen zu erhalten, das er sich wünschte. Als Erinnerung schenkte ihm Carmen ein deutsch-bayrisches Buch, worüber er sich sehr gefreut hat. Wir hoffen, er setzt seinen Sprachkurs fort und besucht uns bald wieder! Saludos a Bayern!! Beitrag von Christina

En pasar delante del Cafe „IL Moro“ Justin, un turista alemán, vió un cartel en el cual se menciona una mesa donde se reunen los alemanes. Eso fue para el un motivo para aparecer dos veces a visitarla. Un poco desanimado por las inclemencias del tiempo en Cordoba, pudo reponerse en el soleado Mar del Plata. Caroline empleo sus dotes de guía y aprovechó para mostrarle lo mas interesante que brinda Mardel. Especialmente estuvo conplacido por el hecho de poder al fin saber que pedir para comer. De recuerdo recibió de Carmen un libro bávaro/alemán que le ha causado gran alegría. Esperamos que siga practicando el idioma castellano y que tenga la oportunidad de visitarnos nuevamente! Castellano Carmen

DIE WIRKLICHKEIT IST DAS… / LA REALIDAD ES AQUELLO…

Die Wirklichkeit ist das…

 von Christina Hildebrandt

z.Z. in Mar del Plata

Die Wirklichkeit ist das, womit man unter gar keinen Umständen zufrieden sein, was man unter gar keinen Umständen anbeten und verehren darf, denn sie ist der Zufall, der Abfall des Lebens. Sie ist auf keine andere Weise zu ändern, als indem wir sie leugnen, indem wir zeigen, dass wir stärker sind als sie.

Hermann Hesse

 Die Wirklichkeit ist, sentimental betrachtet, dass meine Eltern und Geschwister nun wieder Tausende Kilometer entfernt sind, nachdem sie hier Einblick in mein neues Leben nehmen konnten und auch tatkräftig mithalfen, das Haus zu verschönern.

Sie brachten ein Stück Vertrautheit in diese neue Umgebung, Sätze, Töne die ich schon seit meiner Kindheit kenne. Nun leben sie sich langsam wieder in ihren Alltag ein und manchmal kommen die Stimmen und Töne aus dem Computer. Ganz genau kann ich mir dazu die Atmosphäre im grauen Berliner März vorstellen, die Heizungsluft und den Blick aus dem Fenster auf kahle Linden. An die Vollkornbrötchen denke ich lieber nicht…

Dennoch pendeln Gedanken zwischen diesen beiden Wirklichkeiten hin und her,  natürlich ohne abzuwägen, wo es wohl schöner wäre.

Mit Phantasie hole ich meine Familie wieder hier her, ihre Ratschläge und Meinungen, um im kommenden Sommer, weit entfernt von Mar del Plata, mir argentinische Stimmen zu vergegenwärtigen. Ein hin und her zwischen verschiedenen Ansichten, Werten, Anforderungen… eine Bereicherung!

Inzwischen wird ein noch größerer Bogen geschlagen: 25 Jahre zurück ins Arbeitsleben in einer Porzellan-Manufaktur, all die damals erworbenen Fähigkeiten kann ich hier anwenden für eine Auftragsarbeit, womöglich in Zukunft auch weitergeben. So wird vieles wieder aufgenommen, vervollkommnet und angewendet, was schon den Anschein hatte, als stamme es aus einem anderen Leben.

 Die Kraft des Genießens und die des Erinnerns sind voneinander abhängig. Genießen heißt einer Frucht ohne Rest ihre Süßigkeit auszupressen. Und Erinnerung heißt die Kunst, einmal Genossenes nicht nur festzuhalten, sondern immer reiner auszuformen. 

Hermann Hesse

 DIE WIRKLICHKEIT IST DAS… / LA REALIDAD ES AQUELLO…

 por Christina Hildebrandt

desde Mar del Plata

La Realidad es aquello con lo cual, bajo ninguna circunstancia, debemos estar conformes; aquello que en absoluto y en circunstancia alguna podemos adorar y venerar; ya que es lo casual, lo residual de la vida. No hay otra manera de cambiarla sino negándola, demostrando que somos más vigorosos que ella.-

Hermann Hesse

 La realidad, contemplada desde el sentimiento, es que mis padres y hermanos están de nuevo a miles de kilómetros de distancia, después de que pudieron echar una mirada sobre mi nueva vida y que también contribuyeran activamente a hermosear la casa.

Trajeron consigo un trozo de confidencialidad en este nuevo entorno, frases, tonalidades que me son conocidas desde mi niñez. Ahora ya se reinstalan de modo paulatino en su cotidianeidad y a veces sus voces y tonos me llegan a través de la computadora. Puedo imaginar con exactitud la atmósfera de ese gris Berlin del mes de marzo, el aire caldeado por estufas y la vista a través de la ventana sobre tilos de ramaje desnudo. Mejor que no me acuerde de los panecillos de trigo entero…

Así y todo, los pensamientos oscilan como péndulos entre estas dos realidades, por supuesto sin sopesar cuál de ellas sea la más hermosa.

En la fantasía traigo de nuevo a mi familia hacia aquí, recupero sus consejos y opiniones, mientras que el próximo verano, muy lejos de Mar del Plata, habré de tener presentes voces argentinas. Es un ida y vuelta entre diversos puntos de vista, valores, exigencias… un enriquecimiento!

Entre tanto, trazo un arco aun más extenso: retrocedo veinticinco años, a mi experiencia laboral en una manufactura de porcelana. Podré aplicar aquí, en una actividad por encargo, todas las capacidades antaño aprendidas, y más adelante eventualmente transmitirlas a otros.

Así muchas cosas se van reasumiendo, plenificando y poniendo en ejercicio: todo aquello que ya parecía provenir de una vida diferente.-

 La energía del gozar y del recordar dependen una de otra. Gozar significa exprimir por completo la dulzura de una fruta. Y recordar es el arte de que aquello que ha sido disfrutado no sólo sea retenido, sino reelaborado con pureza siempre creciente.

Hermann Hesse

 [La precedente traducción corresponde a Carlos Haller.- Marzo de 2011]

Jörg und / y Ursula Hildebrandt

Hola, hier melden sich Jörg und Ursula noch mal bei Euch. Wir möchten uns für die freundliche Aufnahme an Eurem Stammtisch und für die netten Gespräche mit Euch bedanken und wünschen jedem von Euch alles Gute!
Auch von Deutschland aus werden wir uns im Blog über Neues am Stammtisch informieren und an Euch denken.
Wir verabschieden uns mit lieben Grüßen
Jörg und Ursula Hildebrandt

 

Hola, aquí se presentan una vez más Jörg y Ursula ante ustedes. Queremos agradecerles la gentil aceptación en vuestro “Stammtisch” así como las agradables charlas que hemos mantenido y le deseamos a cada uno de ustedes buena suerte! También desde Alemania nos informaremos a través del Blog de las novedades emergentes y nos acordaremos de ustedes. Nos despedimos con cordiales saludos. Jörg y Ursula Hildebrandt-

Jörg y Ursula Hildebrandt

Jörg y Ursula Hildebrandt

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Emails von Gustavo Schönfeld aus Buenos Aires

Emails von Gustavo Schönfeld aus Buenos Aires über unserem Stammtisch und den blog
Am 10.2 schickte er mir auch diese Seite mit en Interview über ihm

Siehe: http://derdeutschsprachigestammtischmardelplata.com/?p=446
 


From: [email protected]
To: [email protected]
Subject: FW: Ein Lächeln … // Una sonrisa
Date: Tue, 18 Jan 2011 08:54:33 -0300

Hallo liebe Leute vom Stammtisch in Mar del Plata, ich gratuliere Euch ganz herzllich für die Initiative und möchte Euch mit dieser Präsentation ganz herzlich begrüssen und sagen, dass ich, auch wie Ihr, an der deutschen Sprache interessiert bin, leider nur, dass ich in Buenos Aires wohne und bei Euch nicht  sein kann, aber vielleicht können wie auch per EMail Kontakt pflegen.
Diesmal war kurz nur um Euch zu begrüssen und wie gesagt, um Euch für diese schöne Initiative zu gratulieren, denn ich mag die deutsche Sprache so sehr, dass ich sie allein gelernt habe (und lerne noch)deshalb entchuldigt, dass ich noch mal Fehler beim Schreiben mache. Wenn Ihr wolltet, sende ich Euch gerne einen Artikel, der über meine Geschichte mit der Sprache berichtet
Liebe Grüsse aus Buenos Aires von Gustavo Schönfeld.
Habt  einen schönen Tag !!!

Gustavo Schönfeld

  5-2-1011
Hallo liebe Leute vom Stammtisch in Mar del Plata, ich gratuliere Euch ganz herzllich für die Initiative und möchte Euch mit dieser Präsentation ganz herzlich begrüssen und sagen, dass ich, auch wie Ihr, an der deutschen Sprache interessiert bin, leider nur, dass ich in Buenos Aires wohne und bei Euch nicht  sein kann, aber vielleicht können wie auch per EMail Kontakt pflegen.
Diesmal war kurz nur um Euch zu begrüssen und wie gesagt, um Euch für diese schöne Initiative zu gratulieren, denn ich mag die deutsche Sprache so sehr, dass ich sie allein gelernt habe (und lerne noch)deshalb entchuldigt, dass ich noch mal Fehler beim Schreiben mache.
Liebe Grüsse aus Buenos Aires von Gustavo

Gustavo Schönfeld

 
10-2-1011
 
Hallo Caroline, vielen Dank für Deine Antwort und Deine nette Zeilen, die für mich ein Zeichen sind, dass ich bei Eurem Stammtisch in Mar del Plata willkommen wäre…Danke, natürlich wúrde ich Euch gerne besuchen…ich begann schon, es fúr ein langes Wochenende zu planen.
Danke auch, dass Du meine EMail-Adresse anderen Mitgliedern des Stammtisches mitgeteilt hast; ich werde Euch gerne antworten.
Ja, Fehler macht man immer wenn man eine andere Sprache lernt, manchmal sind diese Fehler witzige;das erinnert mich an etwas von A.Polgar:“ Ich beherrsche die deutsche Sprache, aber sie gehorcht nicht immer!“:) Wichtig ist die Geduld und das Verständnis, so glaube ich.
Die Webseite habe ich noch nicht gesehen, weil ich viel zu tun hatte aber ich werde es tun, so bald ich kann, ich möchte mehr über Euch wissen und so Euch besser kennen.
So, jetzt gehe ich auf die Arbeit und muss Schluss machen, bis hoffentlich bald. Ich wúrde mich freuen, wieder von Dir/Euch zu hören…und nochmals vielen Dank!
einen lieben Gruss; Gustavo.    

Gustavo Schönfeld


From: [email protected]
To: [email protected]
Subject: RE: Ein Lächeln … // Una sonrisa
Date: Mon, 7 Feb 2011 22:32:54 +0000

Hallo Gustavo!
Vielen Dank für deine E-mail und gratuliere dich das du dich in die deutsche Sprache interessiert hast. Hoffentlich kommst du uns mal besuchen wenn du mal nach Mar del Plata kommst. Wir werden sehr froh darüber sein.
Ich werde deine e-mail addresse zu andere Leute in der Gruppe geben damit sie Kontakt mit dir haben können wenn sie es möchten
Wegen Fehler am schreiben mach dir keine Sorgen. Ich spreche auch nicht perfekt und mache auch viele Fehler. Aber in der Gruppe gibt es sogar einige „echte“ Deutsche die natürlic perfekt deutsch können.
Fals du interessiert bist wir haben auch unsere Seite. Es ist ein blog und der Name ist derdeutschsprachigestammtischmardelplata.com
Wenn du es möchtest du kannst die Seite besuchen und mit uns mitteilen was du denkst.
Liebe Grüsse
Caroline Asís Kauert

 19-2-2011
 
Hallo Caroline, ich habe Eure Webseite besucht und habe mich darüber riesig gefreut; deshalb muss ich Euch ganz einfach gratulieren und das sage ich Dir nicht um mich schönzureden, sondern weil ich es denke.
Die Artikel von Christine Hildebrand und Carlos Heller finde ich sehr schön und interessant!

Ich habe Dir einen Artikel geschickt, und hoffe, Du hast ihn bekommen; vor allem möchte ich Dir erklären, dass es nicht um mich zu rühmen war, sondern um ganz klar meine Geschichte mit der Sprache zu erzählen und damit der andere mehr von mir trotz der Entfernung erfährt( und bestätigt auch, wie so sehr ich die Sprache mag, besser gesagt; „liebe“).
Ich nehme an, gestern habt Ihr in Mar del Plata einen schönen Augenblick rund um die deutsche Sprache verbracht, ich würde gerne bei Euch gewesen, vielleicht eines Tages kann es sein.. 
So Caroline, nochmals vielen Dank und nochmals gratuliere ich Dir/Euch und begrüsse Dich, Deine Familie und alle die Deutschsprechende ganz herzlich; wir bleiben immer wieder in Kontakt…hab ein schönes Wochenende !!!http://tracking.technodesignip.com/?action=count&projectid=642&contentid=6535&referrer=-&urlaction=r...   

Gustavo Schönfeld

From: [email protected]
To: [email protected]
Subject: RE: Ein Lächeln … // Una sonrisa
Date: Sat, 19 Feb 2011 20:05:17 -0300

Hallo Caroline, ich habe Eure Webseite besucht und habe mich darüber riesig gefreut; deshalb muss ich Euch ganz einfach gratulieren und das sage ich Dir nicht um mich schönzureden, sondern weil ich es denke.
Die Artikel von Christine Hildebrand und Carlos Heller finde ich sehr schön und interessant!
Ich habe Dir einen Artikel geschickt, und hoffe, Du hast ihn bekommen; vor allem möchte ich Dir erklären, dass es nicht um mich zu rühmen war, sondern um ganz klar meine Geschichte mit der Sprache zu erzählen und damit der andere mehr von mir trotz der Entfernung erfährt( und bestätigt auch, wie so sehr ich die Sprache mag, besser gesagt; „liebe“).
Ich nehme an, gestern habt Ihr in Mar del Plata einen schönen Augenblick rund um die deutsche Sprache verbracht, ich
 würde gerne bei Euch gewesen, vielleicht eines Tages kann es sein.. 
So Caroline, nochmals vielen Dank und nochmals gratuliere ich Dir/Euch und begrüsse Dich, Deine Familie und alle die Deutschsprechende ganz herzlich; wir bleiben immer wieder in Kontakt…hab ein schönes Wochenende !!!http://tracking.technodesignip.com/?action=count&projectid=642&contentid=6535&referrer=-&urlaction=r...   
Gustavo Schönfeld

 
20-2- 2011

Hallo Caroline, ich habe einen bösen Fehler beim Schreiben entdecken können( was unterstreichen ist) dort wollte ich folgendes schreiben;“…da wäre ich gerne dabei gewesen…
Liebe Grüsse und eine schöne Woche wünsche ich Dir und Deinen Lieben und Deutschsprechenden in Mar del Plata !!

-caroline-